Neues vom GKR

Sowohl mit Pfarrer Nico Vajen als auch mit der Kita-Leiterin Anne Albrecht führten wir Mitarbeitergespräche. Beide sind erst seit kurzem bei uns tätig und es ging um die Eindrücke und Erfahrungen der ersten Arbeitsmonate in unserer Gemeinde.
  
Folgende Beschlüsse wurden von Juli bis Oktober gefasst:

- Aufhebungsvertrag für zwei Mitarbeiterinnen der Kita auf deren Wunsch
- Anstellung einer Erzieherin in berufsbegleitender Ausbildung ab 1.08.2018
- Anstellung einer Wirtschaftskraft für die Kita ab 1.09.2018
- Anstellung einer Mitarbeiterin in der Tätigkeit einer Erzieherin ab 1.11.2018-Kita
- Schließzeiten für 2019
- Teamfortbildung für das gesamte Kita-Team
- Umbau der Sanitäranlage in der Kita-Neugestaltung des Außengeländes von Kita und Schülerzentrum im Rahmen des Berliner Programms für nachhaltige Entwicklung (BENE)
- Aufnahme eines Gemeindegliedes in die Kirchengemeinde
- Umgemeindung von drei Gemeindegliedern nach Hellersdorf
- Änderung des Gemeindesiegels entsprechend der aktuellen Bestimmungen

Nächste Sitzungen:
9. November
7. Dezember
4. Januar

Anträge und Fragen zum Gemeindeleben können Sie bis spätestens eine Woche vor der Sitzung schriftlich einreichen.

Barbara Jungnickel

Neue Lese-Ordnung für den Gottesdienst

"Spricht der Pfarrer am Sonntag eigentlich immer nur über seine Lieblingsbibeltexte?"
Nein, es gibt festgelegte Lese- und Predigttexte, an die man sich im Gottesdienst halten soll. Sie stehen in der sogenannten Perikopenordnung (von griechisch Perikopé = das herausgehauene Stück, gemeint sind die aus dem biblischen Gesamtzeugnis "herausgehauenen" Texte).
Sämtliche Kirchen in der EKD sind durch diese gemeinsame Leseordnung miteinander verbunden. Zu jedem Sonn- und Festtag im Kirchenjahr gibt es drei feste Lesungstexte (Altes Testament, Epistel = Brieflesung, Evangelium) und drei zusätzliche Predigttexte. Im Laufe von sechs Jahren kommen die ausgewählten Texte als Predigttexte dran.
Die bisherige Ordnung gilt seit 1977/78. Schon länger gab es den Wunsch nach Veränderung. Kritisiert wurde, dass in manchen Jahren nur Evangeliums-, in anderen nur Episteltexte als Grundlage für die Predigt dienten. "Mehr Durchmischung" wurde gefordert. Dazu gab es den Ruf, dass die Vielfalt des biblischen Zeugnisses deutlicher vorkommen sollte: mehr Texte aus dem Alten Testament! Mehr Texte, die die Lebensverhältnisse von Frauen thematisieren! Und dafür bitte weniger Dopplungen!
Nach sechs Jahren vorbereitender Überlegungen und Konsultationen und nach einer einjährigen Phase, in der die neue Ordnung bereits einmal erprobt wurde (2014/2015), liegt das Ergebnis nun vor.Es sind etwa 70 neue alttestamentliche Texte dazu gekommen. Darunter Geschichten von biblischen Frauen wie Hagar, Rut oder Rahab. Erstmals begegnen uns auch Psalmen als reguläre Predigttexte.
Zusätzlich sind für den 27. Januar (Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus) und den 9. November (Gedenktag der Reichspogromnacht) Leseordnungen erarbeitet worden. Auch die Auswahl der Wochenlieder ist überarbeitet worden. Neueres Liedgut hat Berücksichtigung gefunden. Das sind Kennzeichen der in der Summe behutsam erneuerten Ordnung. Sie gilt ab dem 1. Advent 2018 und beginnt mit der Predigttextreihe I.

Abholservice für Senioren

Sie würden gern sonntags zum Gottesdienst kommen, aber der Weg fällt Ihnen zu schwer?
In unserer Gemeinde gibt es das Angebot, einmal im Monat mit dem Gemeindebus abgeholt zu werden.
Wenn Sie selbst davon Gebrauch machen möchten oder jemanden kennen, der sich darüber freuen würde, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro während der Sprechzeit.

Dieser Service ist kostenlos.

Martinstag am 12. November

Groß und Klein sind herzlich eingeladen, gemeinsam den Martinstag zu feiern. Wir treffen uns 16:30 Uhr im Garten der Evangelischen Regenbogenkita (Adorfer Str. 8).
Bitte an die Laternen denken!
Ablauf:
- Martinsspiel in der Regenbogenkita
- Laternenumzug zum Evangelischen Gemeindezentrum (Glauchauer Str. 7)
- Martinsmarkt mit Basar, Lagerfeuer und heißen Getränken

Auf dem Martinsmarkt besteht die Möglichkeit, verschiedene Kleinigkeiten zu kaufen.
Der Erlös dieses Marktes kommt bedürftigen Menschen zugute.

Buß- und Bettag zum Thema „Fairer Handel“

Wie in den vergangenen Jahren begehen wir auch den dies-jährigen Buß- und Bettag gemeinsam in der Region mit den Kirchengemeinden aus Hönow, Kaulsdorf und Mahlsdorf. In diesem Jahr ist unsere Gemeinde Gastgeber.
Am Mittwoch, dem 21. November laden wir von 19:30-21:00 Uhr in unser Ev. Gemeindezentrum in der Glauchauer Straße ein.Beten und Buße - also das Gespräch mit Gott und rechtes Verhalten - gehören zusammen. Wie kann das heute praktisch aussehen?
Zu dieser Frage hören wir einen Vortrag von Frau Christiane Albrecht, Referentin für Brot für die Welt, mit der Überschrift "Fairer Handel und kritischer Konsum". Anschließend gibt es die Möglichkeit zu Rückfragen und Stellungnahmen. Auch das Gebet und die Bibel, Lieder und Musik sollen an dem Abend nicht zu kurz kommen.
Herzliche Einladung!

Adventssingen Donnerstag, 29. November, 14:30 - 16:00 Uhr

Seit ein paar Jahren ist es gute Tradition, dass sich Gäste der Diakonie Haltestelle, deren Angehörige, Mitarbeitende der Haltestelle und Menschen aus der Gemeinde gemeinsam auf die Adventszeit einstimmen.
Und das geht besonders gut beim Singen von altbekannten Liedern. Dazwischen hören wir Geschichten und Gedanken zum Advent.
Anschließend sind die Tische gedeckt und bei Kaffee, Tee und Plätzchen genießen alle diesen voradventlichen Nachmittag.

Adventeinläuten Sonnabend, 1. Dezember, 17 - 18 Uhr

Wenn wir Glocken hören, wissen wir, dass etwas beginnt, dass es losgeht. Wenn viele Glocken im Marktplatzcenter erklingen, wissen alle - jetzt beginnt der Advent. Auch in diesem Jahr wollen wir den Advent einläuten. Nach einer guten Stunde mit Liedern zum Mitsingen, Musik und Texten zum Zuhören ziehen wir gemeinsam durch das Einkaufszentrum - mit großen und kleinen Glocken.Herzliche Einladung an alle, dabei zu sein und mitzumachen.
Kommen Sie mit Glocken oder allem, was so ähnlich klingt, in den 1. Stock des Marktplatzcenters in der Stendaler Str. 24.

Kita-Gottesdienst Sonntag, 9. Dezember, 10 Uhr

Liebe Gemeinde,
sind Sie auch auf der Suche nach einem Stern? Warum suchen wir eigentlich einen Stern? Was versprechen wir uns davon?
Unsere Kinder der Regenbogenkita stellen sich diese Fragen und suchen nach Antworten. Vielleicht haben Sie eine Antwort?
Wir laden Sie ganz herzlich am 2. Advent ein, sich mit uns auf die Suche zu machen.
Vielleicht tragen wir am Ende des gemeinsamen Familiengottesdienstes ein kleines Stück des Sterns nach Hause.
Darauf freuen sich die Kinder und Mitarbeiter der Regenbogenkita!

Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Adventsbasteln eingeladen.
Auch ein kleiner Mittagsimbiss steht bereit.

 

Adventsfeier mit Krippenspiel Mittwoch, 19. Dezember, 16 Uhr

Wir laden Sie ganz herzlich in den Garten unserer Kita zu einem Krippenspiel ein. Der Weihnachtsstern wird an diesem Tag über dem Kindergarten leuchten. Wer wird wohl die Rolle des Weihnachtssterns übernehmen? Nach dem Krippenspiel wird sich unser Garten in einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Kinderpunsch, Glühwein, Bratwurst, Kaffee und Plätzchen verwandeln. Zum Abschluss laden wir zum gemeinsamen Singen am Feuer ein. Sollte es das Wetter nicht gut mit uns meinen, findet unsere kleine Adventsfeier im Gemeindezentrum statt.Kommen Sie vorbei und lassen Sie es mit uns gemeinsam Weihnachten werden!

Mit herzlichen Grüßen im Namen des Kindergarten-Teams Anne Albrecht

„Atelier ist überall - Gemeinschaftlich Postkarten gestalten“ Neue Ausstellung ab 15. November

Bei einer Kunstaktion unter der Federführung der Kunsttherapeuten Oliver Teuscher (Haus Erntekranz der Tiele-Winckler-Haus GmbH in Berlin-Hellersdorf) und Pamela Schonecke (Kaspar-Hauser-Stiftung in Berlin-Pankow) entstehen gemeinsam Postkarten-aber zu unterschiedlichen Zeiten, von unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern, an unterschiedlichen Orten!
Es gestalten nicht mehrere Künstler gleichzeitig eine solche Kunstkarte, sondern in zeitlichem Abstand zueinander."
Die in einer ersten gestalterischen Phase entstandenen Bilder schauen sich andere Künstlerinnen und Künstler an anderen Orten an, lassen diese auf sich wirken, greifen die Gestaltung auf und verändern sie", erläutert Oliver Teuscher.

Jede Karte ist ein Unikat!

Erste fertige Postkarten werden im Gemeindezentrum in einer Ausstellung gezeigt.

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 15. November, 16:30 Uhr mit Andacht und Musik

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Vielleicht bekommen Sie dann auch Lust, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Derzeit sind aus Hellersdorf unter anderem bereits dabei:
Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Erntekranz, Mitarbeitende und Besucher des Quartiersmanagement Kastanien-Boulevard sowie Kursteilnehmer der VHS-Marzahn-Hellersdorf.

Aktuelles aus der Nachbarschaft

Liebe Leser und Leserinnen des Gemeindebriefes,

unser Gemeindezentrum liegt in unmittelbarer Nähe zum Boulevard Kastanienallee und ist somit Teil der Nachbarschaft. Die Gemeinde pflegt gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Einrichtungen im Viertel und zum Quartiersmanagement.
Gute Nachbarn unterstützen sich gegenseitig und so werden wir zukünftig in der neuen Rubrik „Aktuelles aus der Nachbarschaft“ über Veranstaltungen im Viertel informieren.
Viele dieser Veranstaltungen sind Projekte, die durch das Quartiersmanagement finanziert werden. Deshalb wird diese Rubrik an diesem Logo zu erkennen sein:

 

CASTANEA – Kiezspaziergang

Unter dem Motto „Was wächst und lebt eigentlich vor unserer Haustür“ führt das Naturschutzzentrum Schleipfuhl regelmäßige Kiezspaziergänge durch.
Im November geht es dabei mit der Frage „Schläfst du schon?“ um das Thema Überwinterung.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Treffpunkt:
Naturschutzzentrum Schleipfuhl, Hermsdorfer Straße 11A

Termine:
7. November, 15 Uhr
25. November, 10 Uhr

 

Interkulturelles Kochen - Gemeinsam den Kochlöffel schwingen

Regelmäßig finden Kochabende statt, an denen gemeinsam ein leckeres Essen zubereitet und gegessen wird.
Beim gemeinsamen Tun und persönlichen Austausch lernt man neue Menschen kennen und erfährt etwas über andere Kulturen.
Verantwortlich für dieses Projekt ist das Deutsch-Polnische Hilfswerk.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Ort: Jugendclub „U5“, Auerbacher Ring 25

Termin:
20. November, 17 Uhr

 

Sprachcafé

Miteinander ins Gespräch kommen, Nachbarn kennenlernen, Sprache lernen - die Treffen von Geflüchteten und schon lange hier lebenden Menschen verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen.
Die Themenauswahl des Sprachcafés orientiert sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Begleitet wird das Sprachcafé durch eine Mitarbeiterin des Kirchenkreisprojekts "Welcome".
Das Sprachcafé ist eine Kooperation des Welcome Projekts der SozDia-Stiftung, BENN Boulevard Kastanienallee und der Evangelischen Kirchengemeinde Hellersdorf.

Ort:Stadtteilbüro Boulevard Kastanienallee, Stollberger Straße 33 (Eingang über den Boulevard)

Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, 16 -18 Uhr

Termine:
13.11.2018
27.11.2018
11.12.2018

„Frau Holle“ Märchenaufführung vom Stadttheater Pankow

Die fleißige Marie hat im Land der Frau Holle allerhand zu tun und bekommt dafür auch ihren gerechten Lohn: sie wird über und über mit Gold beschenkt. Auch ihre faule Schwester fordert ihren verdienten Lohn, nachdem sie bei Frau Holle so recht nicht arbeiten wollte. Und sie bekommt ihn...
Das Stadttheater Pankow gastiert am 3. Advent mit diesem winterlichen Märchen in unserem Gemeindezentrum.

Lassen Sie sich einladen und genießen Sie diese Märchenstunde.

16. Dezember, um 16 Uhr, Eintritt: 1 €

Ein guter Ort zum Leben – bis zum letzten Tag

Ein Hospiz - sagt das Wort - ist eine Herberge. Ein Ort, an dem Gäste Schutz finden. Ein Ort auf Zeit. Das Zuhause kann er nicht ersetzen. Aber manchmal ist die Herberge besser als zu Hause, weil man Gast sein darf. Man wird eingeladen, sich wie zu Hause zu fühlen - und dabei wird man umsorgt und muss sich um nichts mehr kümmern. Um nichts als um sich selbst. Wenn es ans Sterben geht, ist das auch genug.
Seit Mai arbeite ich als Seelsorger im Hospiz Köpenick. Gestern ist Frau B. als Gast bei uns eingezogen. Vorher war sie Patientin im Krankenhaus. Nierenkrebs mit Metastasen, Chemotherapie und OP, eine Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken, Zeiten zu Hause mit aufopferungsvollen Angehörigen und Pflegedienst. Und dann hieß es: "Änderung des Therapieziels". Nicht mehr Gesundung, sondern Sterben ohne unnötiges Leiden. Heute sagt mir Frau. B., dass sie das noch gar nicht glauben kann:
Dass hier in diesem Haus kein Wunsch stört. Dass sie mit Ernst gefragt wird nach ihren Wünschen, den großen wie den kleinen. Ihr großer Wunsch für ihre Stunden, Tage oder Wochen hier im Hospiz - niemand weiß das genau - ist "zur Ruhe kommen". Und ihren kleinen Wunsch heute Mittag haben ihr die Schwestern "von den Augen abgelesen": ein Eis-Stick aus gefrorenem Saft zum Lutschen, denn Essen geht kaum noch und selbst Trinken ist beschwerlich. Herrlich! Die Eis-Sticks haben die Schwestern selber gemacht. Ja, denke ich, Frau B. ist dabei, zu verstehen, was es heißt, hier Gast zu sein. Sich wie zu Hause fühlen. Aber keinen Druck mehr zu haben. Sich fallen zu lassen. Eben: zur Ruhe zu kommen. Sich zu überlassen an den Fluss des Lebens, das jetzt weiterfließt-aus diesem Leben hinaus.

Die Hospizbewegung wurde vor 50 Jahren in England von Cicely Saunders und ihren Mitstreiterinnen vorwärts gebracht. Vor 20 Jahren wurde das erste Hospiz in Berlin gegründet. Im April 2017 eröffneten die DRK-Kliniken Berlin in Köpenick ein Hospiz, für das ein schöner, pavillonartiger, holzverkleideter Neubau für 16 Gäste im Park hinter dem Krankenhaus gebaut wurde.
Wesentliches Merkmal der Hospizbewegung ist das Zusammenwirken von ehrenamtlichen Begleitern, von ärztlichen und pflegerischen Fachkräften, von Mitarbeitenden in der Sozialarbeit und der Seelsorge.
Im Mittelpunkt steht der Mensch, der seinen Weg als Sterbender geht. Die Angehörigen können eine wichtige Rolle spielen - wenn sie es wollen. Aber sie sind auch entlastet von Vielem, was überfordert. Dasein und Trauern ist schon genug "Arbeit" für sie.
Heute kommt Herr F. ins Hospiz. Er macht einen Kurs als ehrenamtlicher Sterbebegleiter.
"Man lernt ja so viel übers Leben, wenn man sich Gedanken übers Sterben macht", sagt er.
Wer sucht sich die Begleitung von Sterbenden als Freizeitbeschäftigung aus?
"Das Sterben ist ja nicht der Anfang", antwortet Herr F.
"Der Anfang ist oft das pralle Leben. Die Krankheit ist schon eingezeichnet, aber da ist noch so viel Leben. Lebendigkeit. Nachdenklichkeit. Auch Traurigkeit. Und viel Freude. Freude und Dankbarkeit. Und alles ganz nah an der Oberfläche. Hier spielt keiner mehr was vor. Oder kaum. Wir reden übers Wetter, über die Kinder, über die Enkel besonders gerne, schauen Fotos an. Ich höre von Berufen, von denen ich bisher nicht die geringste Ahnung hatte. Nur manchmal geht's direkt über das Sterben oder den Tod. Aber jeder weiß natürlich Bescheid. Das macht was ... Ich habe hier so viele, so verschiedene Menschen wirklich kennen gelernt." Leise fügt er an: "... lieben gelernt."

Carsten Unbehaun

DRK Kliniken Berlin
Hospiz Köpenick, Haus 27
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin Tel.: (030) 3035- 3440
Mail: info@hospiz-koepenick.de
Web: www.hospiz-koepenick.de

Ökumenischer Gottesdienst zum Pogromgedenken Sonntag, 11. November, 16 Uhr

Liebe Brüder und Schwestern in der Ökumene!

Vor 80 Jahren wurden Synagogen angezündet und zerstört, wurden deutsche Jüdinnen und Juden entwürdigt, misshandelt, in KZs verschleppt und hunderte von ihnen schon damals ermordet.
Der Rassenwahn, der wenige Jahre später zur systematischen Ermordung der Juden Europas führte, zeigte schon im November 1938 seine wahren Ziele.
Daran wollen wir in einem Ökumenischen Gottesdienst erinnern. Gleichzeitig möchten wir des langjährigen jüdischen Oberkantors von Berlin Estrongo Nachama gedenken. Er war im Frühjahr 1943 mit der ganzen Familie nach Auschwitz deportiert worden. Als Einziger seiner Familie wurde er nicht ermordet, bekam in Berlin Kontakt zur jüdischen Gemeinde und wurde durch sein Gesangstalent zum Oberkantor.
Wir sind dankbar, dass uns an diesem Abend Jüdinnen und Juden aus unserer Stadt begleiten.

Der Gottesdienst findet statt in der katholischen Kirche "Maria-Königin des Friedens", Oberfeldstraße 58 in Biesdorf.

Petra Jachalski
Vorsitzende des Ökumenischen Forums Berlin-Marzahn

Allianzgebetswoche: 14. - 18. Januar

Jedes Jahr im Januar treffen sich Christen aus vielen Ländern Europas aus verschiedenen Gemeinden zur Allianzgebetswoche. Auch aus Marzahn-Hellersdorf sind wieder einige Gemeinden dabei. Das diesjährige Motto lautet "Einheit leben lernen". Dies geschieht während der Gebetswoche ganz praktisch dadurch, dass Christen unterschiedlicher Konfession und Prägung zum gemeinsamen Gebet und Hören auf Gottes Wort zusammenkommen.
Biblische Grundlage der Abende sind jeweils Abschnitte aus dem Epheserbrief. NEU ist in diesem Jahr, dass der letzte Abend der Woche von Jugendlichen aus den teilnehmenden Gemeinden gestaltet werden soll.

Beginn immer 19:30 Uhr

Tag Thema des Abends Verkündiger/in Veranstaltungsort
       
Montag, 14.01. Der Berufung würdig leben
(Eph 4,1 u. 5,8-20)
Pastor
Torsten Klotzsche (Kirche 43)
Ev. Kreuzkirche Mahlsdorf-Nord (Gemeindehaus)
Albrecht-Dürer-Str. 35
12623 Berlin-Mahlsdorf
Dienstag, 15.01. Demut, Sanftmut und Geduld
(Eph 4,2)
Frau
Ursula Metzger (Heilsarmee)
Ev.-Methodistische Gemeinde
(Gemeindezentrum „Versöhnung“) Maratstr. 100
12683 Berlin-Biesdorf
Mittwoch, 16.01. In Liebe ertragen
(Eph 4,2.25-32)
Pfarrer
Nico Vajen
(Ev. KG Berlin-Hellersdorf)
Kirche 43
Hohensaatener Str. 18
(Einkaufszentrum)
12679 Berlin-Marzahn
Donnerstag, 17.01. Die Einigkeit wahren
(Eph 4,3)
Herr
Alfred Kunz
(Allianz & ACK Marzahn-Hellersdorf)
Ev. Kirche Marzahn-Nord
(Gemeindezentrum)
Schleusinger Str. 12
12687 Berlin-Marzahn
Freitag, 18.01. Das Band des Friedens knüpfen (Eph 4,3) Jugendliche der teilnehmenden Gemeinden Ev. Dorfkirche Marzahn
Alt-Marzahn 61
12685 Berlin-Marzahn

Vom 14.-17.1. wird jeweils um 19 Uhr ein Fahrdienst ab dem Gemeindezentrum angeboten.
Anmeldung bei Pfr. Vajen (Tel. 296 77 0 88).

„Die rüstigen Rentner“

Bild: Sarah Frank In: Pfarrbriefservice.de

Diese Unternehmungen haben wir geplant:
28. November, 10 Uhr:
Führung in der Sehitlik-Moschee
Zur gemeinsamen Fahrt nach Neukölln treffen wir uns um 8:30 Uhr auf dem U-Bahnhof Hellersdorf.
30. Januar, 15 Uhr:
Führung im Gründerzeitmuseum Mahlsdorf
Wir treffen uns kurz vor 15 Uhr am Eingang zum Museum am Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin. Eintritt pro Person: 4,50 €

Auch jüngere Erwachsene, die Interesse an diesen Angeboten haben, sind herzlich willkommen.
  
Wir bitten um Anmeldung im Gemeindebüro oder bei Barbara Jungnickel (Tel.: 0176 2550 9800)

Gemeindekirchgeld

Liebe Gemeindeglieder,

das Gemeindekirchgeld hat in unserer Gemeinde eine gute Tradition. Es wird von allen Gemeindegliedern, insbesondere von denen, die keine Kirchensteuer zahlen, erbeten und ist zu 100% für unsere Gemeinde bestimmt.
Der GKR hat Anfang des Jahres beschlossen, das Gemeindekirchgeld 2018 für die Fußbodensanierung zu verwenden.
Wir danken allen, die uns bei diesem Vorhaben bisher finanziell unterstützten, sehr herzlich.
Sie können das Gemeindekirchgeld überweisen oder aber auch im Gemeindebüro in bar bezahlen.
Bankverbindung und Sprechzeiten siehe Kontakte